Selbstverteidigung: Noch nie etwas so professionelles erlebt!

Veröffentlicht am:18:17:02 29.07.2008
Newsmeldung:

Bericht über unser Seminar in Frankfurt - viel Spass:

Selbstverteidigung: Noch nie etwas so professionelles erlebt!

 

Am Samstag den 26. Juli und Sonntag den 27.Juli fand in Frankfurt/Heusenstamm im Schiess-Sportzentrum RSA eine Weiterbildung im Bereich Schusswaffen, - und Messerentwaffnung statt. Organisator dieses Lehrgangs waren die Instruktoren Jürgen Schaffrath und Klaus Werner von „KAPAP Deutschland“. Die zwei Liechtensteiner Mike Kieber und Marc Geissmann nahmen an diesem Kurs teil um sich als Selbstverteidigungstrainer weiterzubilden.

 

Noch nie etwas so professionelles erlebt :

 

Rund 15 Teilnehmer aus dem Polizei, - Sicherheits, -  und Selbstverteidigungsbereich nahmen an dieser Spitzenweiterbildung teil. Nicht wie schon oft von Mike oder Marc erlebt, zeigte irgendein Meister  der Illusionen mit möglichst vielen Schwarzgurten seine 400 Techniken  auf der Matte vor. Sondern das ganze hatte ein System und einen sehr einfachen Aufbau. Es starteten beide Seminare mit einem sehr guten und ausführlichen Theorieteil. In diesem Teil wurde z.B. der chemische Vorgang im Körper während eines echten Angriffes erklärt. Überwachungs-Videos von echten Angriffen Analysiert und Studien ausgewertet. Man merkte sehr schnell, dass die Referenten Jürgen und Klaus, nicht nur Trainings Erfahrung mitbringen, sondern als Langjährige und Erfahrene Polizisten wissen, von was Sie reden. Mike Kieber, der schon seit klein auf Kampfsport betreibt, musste schon während der Theorie feststellen, dass er so etwas professionelles in den von Ihm ca. 100 besuchten Weiterbildungen noch nie erleben dufte!

 

Die Praxis hat jeden Teilnehmer total überzeugt:

 

Auch die praktischen Übungen hatten wieder alle einen Aufbau. Mann begann die Schusswaffenentwaffnung mit einer Praktischen Schiessübung, damit allen der ernst einer „echten“ Schusswaffe bewusst wurde. Bei den meisten Entwaffnungen löst sich nämlich ein Schuss. Wenn jemand noch nie einen echten Schuss in seiner nähe erlebt hat, wird er geschockt sein und Handlungsunfähig wird beeinträchtigt. Das wurde spätestens den Teilnehmer bei dieser Übung bewusst. Als mit statischen Entwaffnungen gestartet wurde, ging man zu dynamischen Drills über. Man arbeitete in den verschiedensten Lichtverhältnissen, da man sich den Ort einer Attacke nicht auswählen kann. Danach kamen wir zum „echt Szenarien Training“. Dabei mussten die Teilnehmer alle den Raum verlassen. Danach wurde jeder Teilnehmer einzeln in einen abgedunkelten Schiesskanal geschickt. Keiner wusste was Ihn erwartet. Als man vom Hell ins Dunkel kam, wurde man von den 2 Instruktoren völlig überrumpelt, Angeschrieen, mit einer Schusswaffe bedroht und es wurden einem zu einer Desorientierung einen Sack über den Kopf gestülpt. Man hatte nur einen richtigen Zeitpunkt um den Geiselnehmer zu entwaffnen. Mit solchen Szenarien wurde den Teilnehmern bewusst, dass die Entwaffnung unter realen Bedingungen nichts mit der Entwaffnung auf der Matte zutun haben. Der Körper befand sich unter totalem Stress.

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Kapap Techniken überzeugten einfach jeden:

 

Es wurden zum Entwaffnen einer Waffe nur 3 Varianten gezeigt, die alle nach dem Gleichen Grundprinzip funktionieren. Dies war für Mark und Mike und auch die anderen Teilnehmer total überzeugend. Allen war klar, wie komplexer wie unbrauchbarer. Wenig Techniken, aber diese beherrschen war das Motto. Nach diesem erlebten Wochenende werden Mike und Geissi zukünftig keine  KAPAP Weiterbildung mehr verpassen.

Für Mike war dies eine gute Vorbereitung für den Instruktorenkurs als KAPAP Trainer.

Quellen:
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